Kurorte und Heilwasser Fünf Kurorte zählt das Glatzer Land. Jeder hat seinen Park, seine Trinkhalle und sein eigenes Wasser – und jeder ist ein guter Grund für einen Nachmittag. Bad Altheide Polanica-Zdrój ca. 33 km Der eleganteste der Kurorte: ein gepflegter Park, eine Promenade am Fluss, in der Trinkhalle das Wasser des Großen Sprudels (Wielka Pieniawa). Ideal für eine Kaffeepause auf dem Weg zu den Tafelbergen. 14 Bad Reinerz Duszniki-Zdrój ca. 42 km 1826 kurte hier der sechzehnjährige Chopin und gab seine ersten Wohltätigkeitskonzerte; seit 1946 erinnert jeden August ein internationales Chopin-Festival daran. Am Ortsrand steht die Papiermühle von 1605 mit ihrem geschwungenen Schindeldach – heute Papiermuseum, in dem Sie selbst ein Blatt schöpfen. 15 Bad Kudowa Kudowa-Zdrój ca. 56 km Ein Kurpark mit Trinkhalle unter alten Bäumen und, im Ortsteil Tscherbeney (Czermna), die Schädelkapelle: Wände und Decke sind mit rund 3 000 Schädeln und Gebeinen aus den Kriegen und Seuchen des 17. und 18. Jahrhunderts ausgekleidet. Ein stiller, ernster Ort, nichts für kleine Kinder. Heiterer ist das Spielzeugmuseum im Zentrum. 16 Bad Langenau Długopole-Zdrój ca. 34 km Der kleinste und stillste Kurort, an der Neiße wenige Kilometer südlich von Habelschwerdt: ein Park, eine Trinkhalle, sonst Ruhe. Bad Landeck Lądek-Zdrój ca. 5 km Der nächste Kurort liegt vor Ihrer Tür – und ist der einzige mit Thermalwasser, in dem man warm badet. Mehr dazu unter „Vor der Haustür“. So trinkt man Heilwasser In der Trinkhalle (pijalnia) kaufen Sie für kleines Geld einen Becher oder bringen den eigenen mit. Das Wasser schmeckt nach Eisen und Kohlensäure; man trinkt es langsam, in kleinen Schlucken, beim Gang durch den Park. Musik und Schach im August Chopin-Festival in Bad Reinerz, Moniuszko-Festival in Bad Kudowa, Schachfestival zum Gedenken an Akiba Rubinstein in Bad Altheide. 8 Glatzer Land, kompakter Reiseführer
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